Chemie

Inhaltsverzeichnis

 1. Allgemeine Chemie
 2. Analytik
 3. Chemie-Didaktik
 4. Elektrochemie
 5. Energie
 6. Gase
 7. Kernchemie
 8. Kinetik
 9. Komplexchemie
10. Laborsicherheit
        allgemeine Laborsicherheit; "Gute Laborpraxis"
        Umgang mit Chemikalien
        Prävention
11. Labortechnik
12. Massenwirkungsgesetz
13. Metalle
14. Physikalische Stoffeigenschaften
15. Redox-Chemie
16. Säure-Basen-Chemie
17. allg. Stoffchemie
18. Thermodynamik
19. Umweltschutz

 

 
 

 

1. Allgemeine Chemie

Grundlagen der Naturwissenschaft Chemie

  • Teilchen
  • Aggregatzustand
  • Diffusion und Osmose
  • Löslichkeit
  • Gasgesetze (Avogadro)
  • Bindung
    • Ionenbindung
    • Atombindung
    • Metallbindung
    • Komplexbindung
    • Wasserstoffbrückenbindung
  • Atombau

 

 

2. Analytische Chemie

  • Maßanalytik
    • Titration
    • Rücktitration
    • Simultantitration
  • Chromatographie
    • DC Dünschichtchromatographie
    • GC Gaschromatographie
    • Flash-Chromatographie
  • Photometrie
  • Potentiometrie
  • Amperometrie
  • Destillation
    • einfache Destillation
    • fraktionierte Destillation
    • Vakuum-Destillation
    • Rektifikation
  • Filtration
  • Elementaranalyse nach Liebig C, H, O
  • Elementaranalyse Cl, S
  • Elementaranalyse N
  • Ionenaustausch
  • Massenspektrometrie

 

 
3. Chemie-Didaktik

 

4. Elektrochemie

Die Elektrochemie benutzt als Reagenz für Analyse und Synthese den elektrischen Strom. Das setzt voraus, dass die zu behandelnden elektrisch leitfähig sind.

Nichtleiter sind alle Stoffe, die den Strom nicht leiten. Hierzu zählen alle Gase im normalen Zustand (Normaldruck und Normaltemperatur) und bestimmte Feststoffe. Diese sind keine geeigneten Objekte für die Elektrochemie, wohl aber als Gefäßmaterial.

Leiter 1. Art zersetzen sich beim Stromdurchgang nicht. Dazu gehören alle Metalle, Halbmetall in bestimmten Temperaturbereichen und spezielle organische Verbindungen und Tieftemperaturleiter (besondere Keramiken). Die Beschäftigung mit der Einwirkung von elektrischem Strom auf Leiter 1. Art fällt in das Gebiet der Physik, da sich dabei die Stoffe chemisch nicht verändern.

Leiter 2. Art leiten den elektrischen Strom und werden dabei chemisch verändert. Dazu zählen besondere Feststoffe, die im geschmolzenen Zustand den Strom leiten. Eine Vielzahl von Stoffen lösen sich aber auch in Wasser und leiten den Strom ebenfalls in gelöstem Zustand. Reines Wasser allein ist praktische ien Nichtleiter.

zur Materialsammlung

 

 

5. Energie

 

6. Gase


7. Kernchemie

 

8. Kinetik

 

9. Komplexchemie

Indexseite


10. Laborsicherheit
  • allgemeinen Laborsicherheit ; "Gute Laborpraxis"
  • Umgang mit Chemikalien

    Der Umgang mit Chemikalien ist ein Teilgebiet der allgemeinen Laborsicherheit .

    Es gibt für den Umgang mit Gefahrstoffen eine Vielzahl von Vorschriften. Diese werden von Internationalen Vereinigungen, dazu zählen die Vereinten Nationen (UN) wikipedia und der Europäischen Union (EU) wikipedia, miteinander abgestimmt und von den nationalen Gesetzgebern ratifiziert wikipedia. Dazu zählen Gesetze, Technische Richtlinien, Verwaltungsvorschriften, Richtlinien.

    Auf dieser Website werden die für die Schule wichtigen Regelungen zwischengespeichert. Da diese Vorschriften von den zuständigen Organisationen ständig aktualisiert werden und aufeinanander Bezug nehmen, kann es vorkommen, dass zeitweise uneinheitliche Regelungen bestehen. Das hat auch zur Folgen, dass auf dieser Website nicht immmer der aktuelle Stand gespeichert sein kann. Deshalb wird versucht, bei den genannte Vorschriften immer einen Link zuzuordnen, um der von Gesetzgeber verlangte Aktualisierungen vorzunehmen.

    Zur Zeit wird die Kennzeichnung der Gefahrstoffe auf internationale Standards nach GHS (Global Harmony-System) wikipedia umgestellt. Da die Daten einiger Stoffe noch nicht vorliegen, gelten für diese Stoffe die alten Gefahrstoffkennzeichnungen weiter.

    ... zur Indexseite von Gesetz_VO_TRGS_Richtlinie

  • Prävention

 

11. Labortechnik

 

12. Massenwirkungsgesetz


13. Metalle

14. Physikalische Stoffeigenschaften

 

15. Redox-Chemie

16. Säure-Base-Chemie

 

17. allg. Stoffchemie

 

18. Thermodynamik

Neben dem Stoffaustausch sind Fortpflanzung und Energieaustausch ein bestimmendes Merkmal für Leben. In der Thermodynamik werden chemische Gleichgewichte unter dem Einfluss von Veränderungen von Umweltbedingungen, wie Druck, Temperatur und Stoffmengenkonzentration untersucht und beschrieben. Die wissenschaftlichen Grundlagen hierfür wurden durch die Gasgesetze im 19. Jahrhundert gelegt. Es folgten weitere grundlegende Erkenntnisse wie das "Prinzip des kleinsten Zwanges" und das "Massenwirkungsgesetz" Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts. Dazu sind inzwischen bedeutende Erkenntisse durch die "Kinetik" hinzugekommen, bei der zeitliche Abläufe von chemischen Reaktionen untersucht werden.

 

19. Umweltschutz

Der Mensch greift in bestehende, natürliche Gleichgewichte ein und verändert sie mit seinen intellektuellen Fähigkeiten so, dass ihm das Leben leichter wird. Dabei hat er seine körperlichen Fertigkeiten durch technische Errungenschaften so weit gesteigert, dass ihm ein Leben auch außerhalb seiner angestammten Lebensraum, der "ökologischen Nische", möglich ist. Durch wissenschaftliche Erkenntnisse hat er einen großen Teil seiner natürlichen Feinde, Bakterien und andere organische Erkrankungen, so weit zurückgedrängt, dass seine Lebenserwartung in vielen Teilen der Welt weit über die von vergleichbar großen Tiere reicht. Auch die Vermehrung des Menschen ist überproportional und entspricht bei weitem nicht mehr der vergleichbarer Lebewesen.

Daraus entstehen Notwendigkeiten, die durch natürliche Ressourcen nicht mehr gedeckt werden können. Durch Wissenschaft und Technik versucht der Mensch die Versorgung und Entsorgung im Griff zu bekommen. Die "Chemische Industrie" spielt dabei eine wichtige Rolle. - Leider zeigt sich in zahllosen Beispielen, dass Intellekt und Phantasie des Menschen meist nicht ausreichend ist, die negativen Konsequenzen der industriellen Lösungen der Überbevölkerung vorauszusehen und zu vermeiden.

Verkompliziert wird das Problem durch das jedem Lebewesen innewohnende Prinzip zu "Erhaltung der Art". Dieses natürliche Bestreben eines Individuums ist primär auf den auf den eigenen Vorteil und erst in zweiter Linie auf das Wohlergehen der Gesamtheit. Das zeigt sich im gegenwärtigen Ringen um den "Umweltschutz", den Erhalt lebenswerter Umwelt und Umweltbedingungen.

In der industriellen Gesellschaft spielt der Umsatz eine große Rolle. Umsatz ist aber nicht gleichzusetzen mit Gewinn. Man kann durchaus hohen Umsatz haben und trotzdem negativen Gewinn, also Verlust machen. Es ist also der "Profit" entscheidend , lateinisch: der "Vorteil", dem die Gesellschaft verpflichtet sein muss. Mit Gesellschaft ist aber nicht nur die unmittelbare Gemeinschaft, sondern das Wohl aller Menschen und auch der übrigen Lebewesen gemeint. Eine Verbesserung der Lebensbedingungen des Menschen ist ein Eingriff in das Gleichgewicht der Natur. Eine Verbesserung der Lebensbedingungen aller Lebewesen ist schlicht unmöglich, da bei einem Eingriff in ein Gleichgewicht vom Grundsatz her die Vorteilsnahme Einiger zu Lasten Anderer gehen müssen.

Einfache Lösungen dafür sind nicht zu erkennen, da längst nicht alle Menschen global denken können oder wollen. Aufklärung tut daher Not, wenn sich die jetzige Generation und die künftigen Generationen eine lebenswerte Zukunft erhalten wollen.

"Freyday for Future" ist eine globale Bewegung, die von jungen Menschen ausgegangen ist und die ermahnt, die derzeitig Handelnden auf die Warnungen von Wissenschaftlern zu hören. Leider sind auch diese nicht frei von persönlichem Interesse und Eigennutz, wie das negative Beispiel einer vermeintlichen Volksaufklärung über die Wirkung von Insektiziden der Firma Bayer AG 1988, "Schädlich nur für Schädlinge" zeigt.

Andere Beispiele sind:

Abholzung zum Zweck des Hausbaus, Schiffsbaus, des Heizens im Altertum

Brandrodung zum Zweck des Ackerbaus in Brasilien, zum Zweck der Erschließung von Bodenschätzen z.B. Braunkohle in Deutschland, Erzen in Indonesien

Grundwasserentnahme zum Zweck der Landwirtschaft in den USA, Lithiumgewinnung in Bolivien, Erzgewinnung im Kongo und andere Gebieten der Erde.

 

 

Literatur

Autor:

Klaus-G. Häusler; haeusler[at]muenster[dot]de

 
 

-> zur Adaption des Buches: Chemische Schulversuche. Teil 4. Halbmikrotechnik

Stapf, Helmut (Hrsg.): Chemische Schulversuche. - Zürich, Frankfurt am Main, Thun : Deutsch [Mehrteiliges Werk] ( Deutsche Nationalbibliothek)
Keune, Hans (Hrsg.) Teil 4. Halbmikrotechnik ( Deutsche Nationalbibliothek)